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Illustration Corbino-Geometrie (Corbino-Probe) im Magnetfeld

<span>Corbino-Geometrie (Corbino-Probe) im Magnetfeld </span>
Corbino-Geometrie (Corbino-Disk)
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Eine Corbino-Geometrie wird beispielsweise dazu benutzt, um den integralen und fraktionalen Quanten-Hall-Effekt (IQHE und FQHE) zu messen.

Eine Corbino-Geometrie besteht aus einem inneren Kontakt (orange) mit dem Radius \(r_{\text i} \) und einem äußeren Kontakt \( r_{\text o} \), wobei beide beispielsweise auf einen Silizium-Wafer (grau) montiert sind.

Beim Anlegen eines radialen elektrischen Feldes fließt ein Radialstrom \( I_{\rho} \) von dem inneren Kontakt zum äußeren. Durch Messung des Radialstroms und der Radialspannung \( U_{\rho} \), sowie der beiden Radien, kann die spezifische Leitfähigkeit \( \sigma_{xx} \) direkt gemessen werden.

Wird zusätzlich ein Magnetfeld \( B \) senkrecht zu der Corbino-Scheibe angelegt, so wird aufgrund der Lorentzkraft ein Teil des Radialstroms auf eine Kreisbahn gezwungen, sodass zusätzlich ein Kreisstrom \( I_{\theta} \) entsteht.