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Illustration Sternschaltung des Drehphasenstroms

<span>Sternschaltung des Drehphasenstroms</span>
Sternschaltung des Drehphasenstroms
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Eine Sternschaltung besteht aus drei Spulen, die in einem 120 Grad Winkel gegeneinander angeordnet sind, d.h. die erste Spule befindet sich bei 0 Grad, die zweite bei 120 Grad und die dritte bei 240 Grad gemessen von der ersten Spule aus. An den Spulen werden Wechselspannungen \(U_1\), \(U_2\) und \(U_3\) erzeugt, die um 120 Grad phasenverschoben sind:\[ U_1 = U_0 \, \cos(\omega \, t) \] \[ U_2 = U_0 \, \cos(\omega \, t - 120^{\circ}) \] \[ U_3 = U_0 \, \cos(\omega \, t - 240^{\circ}) \]

Diese Wechselspannungen führen zu Wechselströmen \(I_1, I_2, I_3\) durch die Spulen (genannt Drehphasenstrom).

Die eine Seite der Spulen liegt auf dem gleichen Potential. Sie bildet den Nullleiter, durch den kein Strom fließt, wenn alle drei Verbraucherwiderstände \(R\) an den Spulenklemmen gleich sind.

Wird eine Spannung \(U_{12}\) zwischen der ersten und zweiten Spule abgegriffen, dann ist ihre Amplitude (maximaler Spannungswert) um \(\sqrt{3}\) größer als die Amplitude \(U_0\) von \(U_1\) bzw. \(U_2\). Das gilt auch für die Spannungen \(U_{13}\) und \(U_{32}\).